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Kreisky-Preis-TrägerInnen 2003
Die prominente Jury unter dem Vorsitz des Europaabgeordneten und Vorsitzenden der Bildungsorganisation der SPÖ, Dr. Hannes Swoboda, hat für das Jahr 2003 zwei Hauptpreise vergeben, und zwar an:
Alison Des Forges
für das Buch
Kein Zeuge darf überleben - Der Genozid in Ruanda
und an die
HistorikerInnenkommission der Republik Österreich
für den
Schlussbericht über den Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich

Die beiden Preise waren mit jeweils € 7.000 dotiert.
Den
Sonderpreis für das publizistische Gesamtwerk erhielt
Ryszard Kapuściński.
=> Laudatio von André Heller (pdf, 870 kb) Auch dieser Preis war mit € 7.000 dotiert.
Anerkennungspreise erhielten
Monika Höglinger
für das Buch
Verschleierte Lebenswelten - Zur Bedeutung des Kopftuchs für muslimische Frauen
Kurt Bauer
für das Buch
Elementar-Ereignis. Die österreichischen Nationalsozialisten und der Juli Putsch 1934
Elisabeth Katschnig-Fasch
für das Buch
Das ganz alltägliche Elend - Begegnungen im Schatten des Neoliberalismus
Gerhard Scheucher/Helmut Feier
für das Buch
Der Echtzeitmensch
Sophie Lillie
für das Buch
Was einmal war - Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens
Diese Preise waren mit je € 2.000 dotiert.
Den
Sonderpreis des Wirtschaftsverbandes Wien
für besondere verlegerische Leistungen erhielt der
Mandelbaum Verlag.
Dieser Preis war mit € 2.500 dotiert.
Die Preisverleihung an Alison Des Forges und die HistorikerInnenkommission der Republik Österreich fand am 29. März 2004 im Wien-Museum (ehem. Historisches Museum der Stadt Wien) statt.
Der Sonderpreis an Ryszard Kapuściński wurde am 24. Mai 2004 im Bruno-Kreisky-Forum für internationalen Dialog überreicht.
Alle genannten Bücher sind über die
Buchhandlung Löwelstraße zu beziehen.

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<= Ausschreibungsbedingungen und frühere/spätere PreisträgerInnen









© Fotos: RI/Petra Spiola
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