Jugend
–> Bernhard Heinzlmaier
Die SPÖ und die jungen Zielgruppen
–> Sophie Wollner
Generation Prekariat
–> Michael Rosecker
Thema "Politik in Schulen"
–> Werner Faymann
Es ist die Bildung!



–> Ein Fest für Erich Fröschl
–> Berufsfeld Politik: Erfolgreicher Abschluss
–> "Get-together": Nachwuchsakademie Kärnten und Wiener Parteischule
–> Alexander Neunherz neuer Landesstellenleiter Salzburg
–> Manfred Lang verstärkt das RI-Team
am Khleslplatz
–> Gerda Lerners Autobiographie "Feuerkraut"


Impressum

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Redaktion
Nina Abrahamczik, Tanja Dobart, Karl A. Duffek,
Friedrich Graf-Götz, Martin Janata,
Manfred Lang (Chefredakteur), Brigitte Marcher,
Michael Rosecker, Barbara Rosenberg,
Angelika Zach

Fotonachweis
duffek.jpg: Petra Spiola
Christine Eichinger
Walter Henisch
Kim Kadlec
Gisela Ortner
RI Salzburg
Mike Ranz/Bildagentur Zolles
Petra Spiola

Erscheinungsweise
mindestens dreimal jährlich
 

Unser erster RI-Newsletter im neuen Jahr 2010 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Jugend und ihrem politischen Interesse und Verhalten. Dabei wollen wir gängige Vorurteile und kurzschlüssige Interpretationen jüngster Wahlergebnisse ein wenig korrigieren und gleichzeitig zeigen, welche Perspektiven sich sozialdemokratischer Jugendpolitik eröffnen.

Zu den Beiträgen: Wir haben einen Experten – Bernhard Heinzlmaier – und eine Expertin – Sophie Wollner – gebeten, uns zu schildern, was denn so bei den Jungen los ist. Die beiden AutorInnen bringen selbstverständlich verschiedene Blickpunkte in unsere Jugenddiskussion ein. Heinzlmaier ist ein renommierter Jugendforscher, der seit vielen Jahren zu diesem Thema arbeitet und auch immer wieder am Renner-Institut vorträgt. Sein Artikel beruht auf Ergebnissen einer Grundlagenstudie über das Politikverständnis der jungen ÖsterreicherInnen 2009 und beschäftigt sich insbesondere auch mit der SPÖ und den jungen Zielgruppen. Was hält die Jugend von der SPÖ? Mehr als man glaubt!

Sophie Wollner ist VSStÖ-Vorsitzende, studiert in Wien und gibt sich kaum Illusionen hin – zumindest was die Generation Prekariat betrifft. Aber vielleicht haben wir es heute überhaupt mit einer eher illusionslosen Jugend zu tun, die zwar – wie man bei den StudentInnen sehen konnte – das Aufbegehren nicht verlernt hat, sonst aber eher pragmatisch unterwegs ist. Sophie Wollner setzt sich für einen "Code of Conduct" bei Praktika ein, also etwa für Mindeststandards bei der Entlohnung oder bei den Arbeitszeiten. Kommt uns das alles nicht bekannt vor? Offensichtlich haben manche sozialdemokratische Forderungen immer Berechtigung.

Unser Mitarbeiter Michael Rosecker beschreibt ein Projekt des Instituts – parteienübergreifend angelegt –, das nicht nur belegt, dass die Mär von der Politikferne der Jugend differenziert werden muss, sondern auch, dass politische Bildung erfolgreich zur Sensibilisierung für politische Zusammenhänge beitragen kann.

Ein weiterer Beitrag hat einen sehr prominenten Autor, nämlich Werner Faymann, und fußt auf der Rede, die er zum ersten Jahrestag seiner Kanzlerschaft Anfang Dezember letzten Jahres in der Hofburg gehalten hat. In diesem Auszug aus der Rede geht um ein sozialdemokratisches Kern- und Leitthema, nämlich die Bildung. Der Beitrag des Bundeskanzlers beginnt mit dem Satz: "Bildung ist ein Schlüssel für die Chancen gerade junger Menschen, der Zukunft und damit für die Chancen unseres Landes." Es wird keine Sozialdemokratin, keinen Sozialdemokraten geben, der hier dem Bundeskanzler nicht aus tiefster Überzeugung Recht gibt.

Karl A. Duffek
Direktor
duffek@renner-institut.at
 
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