|
Diskussion im Rahmen |
![]() |
|||
| Hat die Finanzkrise eine Geschlechterdimension? |
|
|||
In Kooperation mit ega: frauen im zentrum Begrüßung BARBARA PRAMMER Präsidentin des Österreichischen Nationalrats Diskussion mit KARIN KÜBLBÖCK Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung MARGIT SCHRATZENSTALLER Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung HELENE SCHUBERTH Senior Advisor, Österreichische Nationalbank Moderation ALEXANDRA STRICKNER Attac Austria Inhalt Schon zu Beginn der Finanzkrise im Jahr 2007 wurde prognostiziert, dass Frauen die größten Verliererinnen der Krise sein werden. Diese Prognose hat sich bis heute bedauerlicherweise mehrheitlich bewahrheitet. Zum einen durch strukturelle Gründe Frauen arbeiten eher als Männer im Teilzeitbereich, wo besonders gekürzt wurde. Zum anderen gab es eine starke Konzentration der öffentlichen Unterstützung auf männerdominierte Bereiche wie zum Beispiel in der Industrie. Weiters wird darüber diskutiert, ob eine Krise wie die gegenwärtige durch einen eher von Frauen dominierten Wirtschaftssektor hätte verhindert werden können. In diesem Punkt scheiden sich die Geister. Viele argumentieren, dass, wenn man erst ein ‚Rädchen in der Maschine ist’, man deren Gesetzen folgen muss, wobei das Geschlecht keine Rolle mehr spielt. Wie weiblich ein Wirtschaftssystem aussehen kann, welche Rolle Frauen in der derzeitigen Krise übernehmen und wie sehr sie tatsächlich davon betroffen sind, wurde bei dieser Veranstaltung diskutiert. Über femmes globales Die Veranstaltungsreihe setzt sich zum Ziel, verschiedene frauenspezifische Themen mit internationalen Expertinnen zu diskutieren. |
||||