Symposium    
  Lateinamerika - ein unsicherer Kontinent?  
Termin
Montag, 19. April 2010,
17:00-21:00

Ort
Diplomatische Akademie Wien,
Festsaal
Favoritenstraße 15a
1040 Wien

Information
Renner-Institut,
Gerlinde Churavy
T 01-804 65 01-30
churavy@renner-institut.at


 
Kooperationsveranstaltung des International Institute for Peace - IIP, der Diplomatischen Akademie Wien, des Österreichischen Instituts für Internationale Politik - OIIP und des Renner-Instituts


Begrüßung

ELISABETH BERTAGNOLI
Stellvertretende Leiterin der Diplomatischen Akademie Wien

PETER SCHIEDER
Präsident des IIP


Referenten

WOLF GRABENDORFF
Sicherheit für wen?
Vier aktuelle und schwierige Herausforderungen in Lateinamerika


MICHAEL RADSECK
Zwischen Abschreckung und Kooperation: Südamerika am sicherheitspolitischen Scheideweg

DANIEL BROMBACHER
Drogenökonomie und organisiertes Verbrechen in Lateinamerika

ANDREAS BOECKH
Staat, Gewalt und Gesellschaft in Lateinamerika


Moderation
PETER STANIA
Direktor des IIP




Die Referenten

Wolf Grabendorff
Johns Hopkins Universität (senior fellow); Dipl.Pol.; Lateinamerika-Experte und Publizist mit Schwerpunkt Außen- und Sicherheitspolitik in Lateinamerika. Früher Lateinamerikareferent bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, ARD Fernsehkorrespondent für Lateinamerika in Buenos Aires, Direktor des Instituts für Europäisch-Lateinamerikanische Beziehungen (IRELA) in Madrid, Gastprofessor in Washington, Bologna und Paris und Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bogota und Santiago de Chile. Autor von über 100 Fachpublikationen in 8 Sprachen.

Michael Radseck
German Institute for Global and Area Studies, Hamburg, ist promovierter Politikwissenschaftler (Freiburg i.Br.) und Autor einer prämierten Studie über die zivilmilitärischen Beziehungen im postautoritären Chile. Als Stipendiat des spanischen Außenministeriums, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Friedrich-Naumann-Stiftung haben ihn zahlreiche Studien- und Forschungsaufenthalte immer wieder nach Südamerika geführt. Seit 1999 als wissenschaftlicher Mitarbeiter zunächst am Arnold-Bergstraesser-Institut in Freiburg beschäftigt, ist Radseck seit 2003 für das Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (GIGA-German Institute of Global and Area Studies) in Hamburg tätig. Er hat dort u.a. in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekt zu den Sicherheitspolitiken im südlichen Lateinamerika mitgearbeitet; aktuell ist er am GIGA zuständiger Redakteur für vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Auftrag gegebene Länderanalysen sowie für die institutseigene monatlich erscheinende Reihe Focus Lateinamerika. Radseck selbst hat zahlreiche Fachpublikationen vorgelegt, u.a. zur Funktionsweise der Verteidigungsministerien sowie zu den Militärausgaben und zur Rüstungsfinanzierung auf dem Subkontinent.

Daniel Brombacher
Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin, studierte Politikwissenschaft in Freiburg im Breisgau und an der Pontificia Universidad Católica de Chile in Santiago. Zwischen 2006 und 2008 Einsätze als Junior Consultant der Friedrich-Ebert-Stiftung im Programm für regionale Sicherheitskooperation in Südamerika. 2007/2008 Fellow im Stiftungskolleg für internationale Aufgaben der Robert-Bosch-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt. Stationen waren die Abrüstungsabteilung im Auswärtigen Amt in Berlin, das Conflict Prevention Centre der OSZE in Wien und das Andes Office der International Crisis Group in Bogotá. Seit Ende 2008 ist er Stipendiat der Institutsleitung in der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, wo er zu Themen der internationalen Regulierung von Drogenhandel, organisiertem Verbrechen in Lateinamerika und zu entwicklungspolitischen Grundsatzfragen arbeitet und promoviert.

Andreas Boeckh
Universität Tübingen, Studium in Tübingen, Göttingen und an der University of Florida (Ph.D. 1972), von 1975 bis 1989 Professor für Politikwissenschaft an der Universität-Gesamthochschule Essen, von 1989 bis zur Pensionierung im Jahr 2008 Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Lateinamerika an der Universität Tübingen. Lehr- und Forschungsschwerpunkte auf den Gebieten der Systemtransformationen, der Fiskalpolitik und Außenpolitik einzelner lateinamerikanischer Länder, der Globalisierungsprozesse in Lateinamerika sowie auf dem Gebiet der Entwicklungstheorie.


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