Vortrag & Diskussion    
  Haiti nach der Katastrophe  
Termin
Freitag, 7. Mai 2010,
15:00

Ort
Renner-Institut,
Europasaal
Eingang: Gartenhotel Altmannsdorf - Hotel 2,
Hoffingergasse 33
(Ecke Oswaldgasse)
1120 Wien

Information
Nina Abrahamczik
T 01-804 65 01-38
abrahamczik@renner-institut.at



Inhalt
Zu Beginn dieses Jahres traf Haiti das schlimmste Erbeben seit 200 Jahren. Schätzungen internationaler Organisationen zu Folge waren und sind mehr als 3 Millionen Menschen vom Erdbeben betroffen, bis zu 200.000 Menschen fanden durch die Katastrophe den Tod.
Nach einer etwa einmonatigen intensiven Berichterstattung durch die Medien sind Informationen zur Lage in Haiti fast vollständig verschwunden. Nichtsdestotrotz herrscht im Land noch immer ein chaotischer Zustand. Viele Hilfsorganisationen, darunter die Volkshilfe, versuchen durch Spendensammlungen und Unterstützung von Organisationen, die vor Ort helfen, die größte Not zu lindern. Diese Hilfe war gerade zu Beginn nur schwer möglich, da die chaotischen Zustände verhinderten, dass eingetroffene Hilfstruppen und Hilfsgüter die betroffenen Menschen erreichen. Es gab keine Lebensmittel und kein Trinkwasser. Viele Menschen, die dem Beben entrinnen konnten, fielen diesen Zuständen zum Opfer. Diese Situation wurde aber mittlerweile einigermaßen unter Kontrolle gebracht.
Auf Einladung der Volkshilfe und des Renner-Instituts berichtete Gérald Michel Mathurin über die bisherigen Aktivitäten im Katastrophengebiet und gab Ausblick auf die nächsten Schritte.

 
Kooperationsveranstaltung der Volkshilfe Österreich und des Renner-Instituts

Erich Fenninger (l.), Gérald Michel Mathurin (r.) - © Walter Henisch

Gérald Michel Mathurin - © Walter Henisch

Publikum - © Walter Henisch
Fotos: © Walter Henisch

Begrüßung
MARTIN JANATA
Renner-Institut

Vortrag
GÉRALD MICHEL MATHURIN
Direktor der Organisation CROSE

Moderation
ERICH FENNINGER
Bundesgeschäftsführer Volkshilfe Österreich


Gérald Michel Mathurin
geb. 1953, war Gründungsmitglied und Leiter mehrerer Organisationen im Bereich der ländlichen Entwicklung und zur Förderung der haitianischen Landwirtschaft.
Seit den 1980er Jahren ist er als Berater und Forscher an verschiedenen Forschungsprojekten und Studien beteiligt (u.a. OXFAM, USAID).
Von 1996 bis 1997 war Mathurin Landwirtschaftsminister von Haiti.
Seit 2003 leitet er die Nichtregierungsorganisation CROSE (Coordination Régionale des Organisations du Sud Est), der haitianischen Partnerorganisation der Volkshilfe in der Nothilfe nach dem verheerenden Erdbeben vom 12. Jänner 2010.


Die Veranstaltung fand in deutscher und französischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.


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