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Hauptpreis
an
ERHARD STACKL
für das Buch
1989. Sturz der Diktaturen


Fotos: © Petra Spiola
Begrüßung
BARBARA PRAMMER
Präsidentin des Nationalrats
Festrede
ALFRED GUSENBAUER
Präsident des Dr.-Karl-Renner-Instituts
Begründung der Jury
HANNES SWOBODA
MEP, Vorsitzender der Jury
Rede des Preisträgers

Erhard Stackl
1989.
Sturz der Diktaturen
Wien: Czernin-Verlag 2009
304 Seiten
ISBN 978-3-7076-0293-7
Wer ist für die historische Wende verantwortlich, bei der 1989 die Diktaturen stürzten und Millionen Menschen erstmals demokratische Freiheit erleben konnten? Michail Gorbatschow und Ronald Reagan, vielleicht auch noch Margaret Thatcher und Johannes Paul II., der aus Polen stammende Papst?
Erhard Stackl zeigt, wie viele, bis heute wenig bekannte Hauptdarsteller es damals gab, die mit Mut und Intelligenz die Diktatoren ins Wanken brachten. Er hat etliche von ihnen kennen gelernt, als er zwischen 1979 und 1989 für das Nachrichtenmagazin profil aus Polen, Ungarn und der CSSR, aber auch aus Argentinien und Chile berichtete. Die Bürgerrechtler und Rebellen, die er im Untergrund traf, wurden später Botschafter oder Minister, manche sogar Präsidenten ihrer Länder. „1989 Sturz der Dikaturen“ zeichnet ein plastisches Bild der damaligen Entwicklung: spannend, informativ und was es erstaunlicherweise auch gibt, wenn der Galgen nicht weit ist mit Humor.
Erhard Stackl
Erhard Stackl, geboren 1948 in Mödling bei Wien, beim Studium an der Wiener Hochschule für Welthandel galt sein Hauptinteresse der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Er arbeitete für die Ö3-Musikbox, dann als Außenpolitikredakteur und stellvertretender Chefredakteur für profil, dessen Gründungsmitglied er ist. Seit 1993 in leitender Position bei Der Standard. Erhard Stackl ist Vorstandsmitglied des österreichischen Lateinamerika-Instituts und von Reporter ohne Grenzen Österreich. Träger des Humanitätspreises des österreichischen Roten Kreuzes für seinen „Friedensjournalismus“ in den Wendejahren bis 1989.

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