Preisverleihung  
  Bruno-Kreisky-Preis
für das politische Buch 2009
 
Termin
Freitag, 2. Juli 2010,
18:00

Ort
Bruno-Kreisky-Forum für internationalen Dialog
Armbrustergasse 15
1190 Wien

Information
Renner-Institut,
Gerlinde Churavy
Khleslplatz 12
1120 Wien
T 01-804 65 01-30
churavy@renner-institut.at


Kooperationsveranstaltung von SPÖ-Bildung, SPÖ-Parlamentsklub und Renner-Institut


Alle PreisträgerInnen
des Bruno-Kreisky-Preises 2009




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Erhard Stackl:
Preisrede

(PDF, 57 KB)

 
Hauptpreis
an
ERHARD STACKL
für das Buch
1989. Sturz der Diktaturen

Erhard Stackl - © Petra Spiola


v.l.n.r.: Michael Ludwig, Barbara Prammer, Hannes Swoboda, Erhard Stackl, Alfred Gusenbauer - © Petra Spiola
Fotos: © Petra Spiola

Begrüßung
BARBARA PRAMMER
Präsidentin des Nationalrats

Festrede
ALFRED GUSENBAUER
Präsident des Dr.-Karl-Renner-Instituts

Begründung der Jury
HANNES SWOBODA
MEP, Vorsitzender der Jury

Rede des Preisträgers



Erhard Stackl
1989.
Sturz der Diktaturen

Wien: Czernin-Verlag 2009
304 Seiten
ISBN 978-3-7076-0293-7

Wer ist für die historische Wende verantwortlich, bei der 1989 die Diktaturen stürzten und Millionen Menschen erstmals demokratische Freiheit erleben konnten? Michail Gorbatschow und Ronald Reagan, vielleicht auch noch Margaret Thatcher und Johannes Paul II., der aus Polen stammende Papst?
Erhard Stackl zeigt, wie viele, bis heute wenig bekannte Hauptdarsteller es damals gab, die mit Mut und Intelligenz die Diktatoren ins Wanken brachten. Er hat etliche von ihnen kennen gelernt, als er zwischen 1979 und 1989 für das Nachrichtenmagazin profil aus Polen, Ungarn und der CSSR, aber auch aus Argentinien und Chile berichtete. Die Bürgerrechtler und Rebellen, die er im Untergrund traf, wurden später Botschafter oder Minister, manche sogar Präsidenten ihrer Länder. „1989 – Sturz der Dikaturen“ zeichnet ein plastisches Bild der damaligen Entwicklung: spannend, informativ und – was es erstaunlicherweise auch gibt, wenn der Galgen nicht weit ist – mit Humor.

Erhard Stackl
Erhard Stackl, geboren 1948 in Mödling bei Wien, beim Studium an der Wiener Hochschule für Welthandel galt sein Hauptinteresse der Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Er arbeitete für die Ö3-Musikbox, dann als Außenpolitikredakteur und stellvertretender Chefredakteur für profil, dessen Gründungsmitglied er ist. Seit 1993 in leitender Position bei Der Standard. Erhard Stackl ist Vorstandsmitglied des österreichischen Lateinamerika-Instituts und von Reporter ohne Grenzen Österreich. Träger des Humanitätspreises des österreichischen Roten Kreuzes für seinen „Friedensjournalismus“ in den Wendejahren bis 1989.

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